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Totenstein Königshainer Berge

Bekannteste noch existierende Felsgruppe ist der zirka zehn Meter hohe Totenstein. Der Felsen diente in der Ur- und Frühgeschichte als Kultplatz und ist als Fundplatz seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Zahlreiche Zeugnisse wurden hier von Carl Adolph Gottlob von Schachmann gefunden.

 

Die ältesten Funde (u.a. Keramikscherben, bronzene Schmuckreste, Pfeilspitzen) stammen aus der mittlerenBronzezeit bzw. der frühen Eisenzeit und sind somit über 3.000 Jahre alt. Darüber hinaus wurden zahlreiche hoch und spätmittelalterliche 

 

Keramikscherben geborgen. Aufgrund des großen forschungsseitigen Interesses am Totenstein wurde dieser vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV. bei einem Besuch im Jahr 1844 als "Denkmal der Vorzeit" unter Schutz gestellt.

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